Unter keinem guten Stern
Ich setze da an wo ich im letzten Blog geendet habe, mit der Nacht im Jeep, auf dem Campingplatz in Tramore.
Um drei Uhr früh, erwachte ich, das passiert bei mir eher selten, ich schlafe tief und fest, aber die Kälte hat mich geweckt, es war sehr kalt und feucht im Auto, ich schlotterte richtig.
Ich habe meine Matratze plus Top aus Schurwolle, und meine gute Bettdecke dabei, trotzdem wusste ich, das ich gut ausgestattet sein muss, bei dem irischen Wetter.

Somit kam als erstes meine selbst gestrickte Wolldecke zum Einsatz, um die war ich schon oft froh, auch in der Schweiz, meine selbst gestrickten Wollsocken und einige Schichten an Kleidern, die ich sonst beim Schlafen nicht so gerne anhabe:)
Aber in diesem Ausnahmezustand war es erforderlich, damit ich bis etwa um 6.00 Uhr ein klein wenig Schlaf bekam.
Danach kochte ich mir einen heissen Kaffee und kuschelte mich nochmals in die Decke und genoss das Morgen-Feeling im Auto:)

Da ich in Irland kulinarisch nicht auf meine Kosten komme, ausser ich koche selbst, habe ich in Tramore ein kleines Lokal gefunden, der Koch aus Israel, zaubert eine kleine aber feine Auswahl an nahöstlichen Speisen zu.
Somit war klar bevor ich mich auf den Weg machte, gab es ein leckeres Mittagessen im „Mezze“ ein Falafel-Pita, ich hab es so sehr genossen.

Gestärkt ging es weiter, in die 65 km entfernte Stadt Lismore, ich wählte die Küstenstrasse, die wieder einmal atemberaubend war, was mich einige male zum anhalten animierte.

Mein Ziel war nicht die Stadt Lismore, sondern der „Castle Garden“, irgendwas zog mich dahin, was mein Gefühl auch bestätigt hat.
Ein wunderschöner angelegter Garten, mit alten und neu gestalteten Elementen, prachtvollen Blumen, ich habe noch nie so eine Blumenpracht gesehen, Gemüse- Beete , Bäume und Sträucher, ich war fasziniert!




Mehr als eine Stunde flanierte ich in diesem Schloss- Garten, umgeben von den Schlossmauern, vorbei am Schloss, das zu diesem Zeitpunkt nicht geöffnet war, mir reichte der Anblick von aussen, ich bekam schon ein Gefühl dafür, der Garten- dieser Ort brachte mich in eine andere Zeitdimension und Zustand, von einem früheren Leben in Irland.
Fast zum Ende meines Rundganges traf ich auf eine Gruppe ururalter Bäume, und es ergriff mich ein Gefühl des Wiedersehens, Sie standen immer noch da, geschützt von der Zeit innerhalb der Schlossmauern, ich war zutiefst gerührt und dankbar für diese Begegnung💚

Meine Fahrt ging noch gute zwei Stunden weiter, südlich, an Cork vorbei, etwas unterhalb von Kinsale, ich hatte ein Zimmer mit eigenem Bad in einem kleinen Gästehaus gebucht.
Die Gastgeberin „Anne“ war leicht gestresst als ich ankam, Sie war gerade mit Rasen mähen beschäftigt, auch als Sie spätabends nach 22.30 noch in der Küche „rum klimperte“ nahm ich diese eigenartige Energie war.
An nächsten Morgen bin ich mit einem unangenehmen Druck im Kopf aufgewacht und ich fühlte mich wie erschlagen, diesen Zustand hatte ich schon lange nicht mehr, vor allem nicht hier in Irland.
Mein Plan für diesen Tag war, die Old Head Cliffs -Klippen von Kinsale und die Stadt Kinsale zu besichtigen, der Weg zu den Klippen war wunderschön, das war so ziemlich das einzige, das sehenswerteste von den Klippen war nicht zugänglich, da es im Privatbesitz eines Golfclubs ist!!!


Und die Stadt Kinsale, war überfüllt mit Touristen, ein totales Verkehrschaos herrschte und mittlerweile auch schlechtes Wetter, ich bekam trotzdem einen Parkplatz etwas ausserhalb, bei einem Supermarkt:)
Es war kurz vor Mittag und ich hatte Hunger, wenn ich schon mal in dieser Stadt bin, dann wird es sicher auch ein gutes Restaurant geben, da ich mir in dieser Unterkunft keine warmen Mahlzeiten zubereiten konnte.
Ich entschied mich für ein Bistro, es war 11.53 und ich bekam die Breakfast- Karte, als ich nach einem warmen Menü fragte, machte mich die Kellnerin darauf aufmerksam, das es die Menükarte mit warmen Speisen um 12.00 Uhr gibt, ich schaute auf die Uhr, also in 7 Minuten?
Ich war so baff und irgendwie auch durcheinander, das ich einen Frenchtoast bestellte und eine Orangenlimo, der Toast bestand aus Brotscheiben in Eier getunkt und im Fett frittiert, mit einer Scheibe Schinken darauf, ein hässliches Frühstück zum Mittagessen, hätte ich einfach ein paar Minuten gewartet oder das Lokal verlassen, anscheinend bin ich nicht das einzige Opfer dieser skurrilen irischen Gewohnheit, was ich im Nachhinein, in einem Austausch mit anderen Leuten erfahren habe.
Nach diesem Desaster, wollte ich nur noch zurück in mein Zimmer, dort angekommen, freute ich mich auf eine warme Dusche, mein Pech hielt an, es gab nur kaltes Wasser!
Danach entschloss ich mich eine Wäsche zu machen, Im Eingangsbereich des Hauses, gibt es einen Flur, mit einer Küche für die Gäste, dort befindet sich auch eine Waschmaschine, also nahm ich an, das Sie von den Gästen benutzt werden darf. Bevor ich die Waschmaschine benutzt habe, habe ich eine verrostete Wäscheklammer herausgeholt und die Maschine geputzt, Sie war auf jeden Fall danach sauberer wie vorher, die verrostete Wäscheklammer liess mich auch auf eine Gästemaschine schliessen?
Dem war nicht so, die Gastgeberin ist regelrecht ausgeflippt, Sie war so wütend und erklärte mir das diese Waschmaschine privat ist und nicht für die Gäste gedacht, obwohl Sie im Flur, in der Gästeküche eingebaut steht🫣
ich entschuldigte mich mehrmals, dieses Missverständnis tat mir aufrichtig leid, doch „Anne“ war untröstlich und so wütend, den restlichen Abend klapperte Sie wieder in Ihrer Küche umher.
Ich fühlte mich gar nicht mehr wohl, da ich auch spürte das ich es Ihr nicht mehr recht machen konnte und Ihre Reaktion war ausserordentlich heftig, das Desaster unwiderruflich, ich konnte nur noch die Nacht vorüber gehen lassen, für Anne einen Brief hinterlassen, als Abschluss dieses Aufenthaltes und in der frühen Morgenstunde abreisen.
Warum ich dieses Ereignis hier thematisiere ist, auch für mich wieder die Erkenntnis: „die Wirkung der Energien“
Von Anfang bis zum Ende dieses Aufenthaltes in diesem Gästehaus ging es mir nicht gut, kaum war ich abgereist, war der Druck in meinem Kopf weg und ich fühlte mich wieder in meiner Energie, der Spuk war vorbei:)

Meine Erkenntnisse aus diesen Geschehnissen:
- In Irland nur noch bei gutem Wetter campen, was ich später auf dieser Reise auch tun konnte.
- Kein Zimmer in einer Privatunterkunft, ich bin für sowas nicht gemacht, zu wenig Abgrenzung für mich, besser ist ein separates Studio oder Häuschen, das konnte ich dann auch so umsetzen.
- Energien erkennen, verstehen und wenn möglich auflösen oder sich daraus entfernen.
Mein Fazit: Auch diese Erlebnisse gehören zu meiner Seelenreise und dafür bin ich dankbar💖 denn meine Intuition wird sich auf dieser Insel noch um einiges verstärken!
Im nächsten Blog gibt es den wohl spektakulärsten Standort meiner nächsten Unterkunft und ein atemberaubender Ausblick der sich erst nach zwanzig Stunden enthüllte.
ein Ort der an Wildheit alles übertroffen hat, auf dieser wundervollen Irlandreise!



Liebe karin ich finde es so wunderschön was du da machst dieses umherreisen ganz alleine echt bewundernswert. Also ich könnte das nicht oder ich hab es noch nie gemacht. Ich hab jetzt endlich ein Haus gefunden in Mohren Reute AR mit wunderschöner Aussicht auf die Vorarlberger Berge es ist alles so wie ich es mir gewünscht habe. Meine Hündle fühlen sich auch total wohl. Leider ging es mir das letzte Mal finanziell nicht aus um mir bei dir die eine phänomenale Seelehartbehandlung zu machen. Schade aber das holen wir nach wenn du wieder mal in der Schweiz. Ich wünsche dir noch viele wunderschöne Erlebnisse mit Natur und Mensch Pass auf dich auf alles liebe erika
Liebe erika, was für eine Freude von dir zu lesen💞 ich liebe es so auf Reisen zu sein, dennoch freue ich mich immer wieder Nachhause zurück zu kehren, wo immer das ist😉 wie toll das du ein Haus gefunden hast, da oben ist es wundervoll! erika melde dich doch per Telegram oder Anruf bei bei, ich würde mich sehr freuen🥰 allerliebste Grüsse zu dir❣️