Blog Seelenhaar®-Reise

23. Juli 2026

Seelenreise💚Irland- Weiterreise Richtung Süden.

Es wird Zeit weiter zu ziehen und die Region Wexford nach zwölf Tagen zu verlassen, ja tatsächlich, bin ich schon fast zwei Wochen hier auf der Insel, vor zwei Wochen bin ich gestartet von der Schweiz aus, in mein Abenteuer, zu meiner Seelenreise nach Irland.

Der Abschied von den Gastgebern Margerithe und Neville vom Willowbrook-House war sehr herzlich, ich bin froh für diese Zeit hier in Wexford, so konnte ich in Ruhe ankommen, diese wirklich wunderbare Gegend erkunden, einige Eindrücke und Erlebnisse sammeln, die Energie des Landes und der Menschen spüren.

Nun freue ich mich riesig auf eine etwas aktivere Reiseform und bin gespannt was mich alles erwartet, wo es mich hinzieht, wie es mir ergeht.

Einen groben Plan habe ich, bin trotzdem offen für Veränderungen.

Ich plane und buche die Orte und Unterkünfte möglichst kurzfristig, so dass ich das Wetter einbeziehen kann, mein Bedürfnis und Gespür berücksichtige und was gerade stimmig ist.

Also erste Station ist der Weg nach Dunmore East, ein kleiner Küstenort unterhalb von Waterford, die Route führt mich über New Ross und Waterford,  ich brauche für den direkten Weg, die 75 km 1,5 Sunden, kurz überlege ich noch in Waterford einen Halt einzulegen, doch mein Verlangen nach Städten ist gerade gesättigt:)

Vor allem weil mich in Dunmore East ein fantastischer Küstenweg erwartet, ich starte den Dunmore East Cliff Walk, die Variante die ich wähle ist etwa vier Kilometer lang, für einen Weg und danach wieder zurück, insgesamt acht Kilometer, perfekt für mich.

Schon die ersten ersten Meter versetzen mich in ein absolutes Glücksgefühl, genau das ist Irland, wie aus dem Bilderbuch!

Ich bin überwältigt von diesem Naturschauspiel, diese … ich würde am liebsten hundert Wörter dafür verwenden, atemberaubende Kulisse, unvergesslich! 

Dieses Gefühl auf diesen Klippen, auf diesem schmalen Weg zu stehen, der Wind fegt mir um die Ohren, die Sonne scheint mir ins Gesicht, trotzdem ist es frisch, der Ausblick auf das offene Meer, diese Weite- unendlich, genauso ist mein Gefühlszustand, ich kann die ganze Welt umarmen, es öffnet sich mir mein Herz, so unfassbar schön, ich bin wieder einmal soooo glücklich!

So gehe ich diesen Pfad, voller Freude und Genuss, links die irische See, rechts die Weiden, teils mit Schafen, was es hier in Irland sehr viel hat.

Der kleine Weg, so schmal, das wenn mir irgendjemand mal entgegen kommt , einer von Beiden ausweichen muss, er schlängelt sich stetig ein wenig auf und ab, immer mit dem Weitblick.

Auf halber Strecke gehts runter zu einer Bucht, zum kleinen Portally Cove Beach um dann wieder auf der anderen Seite einen unwegsamen und so dicht bewachsenen Weg um hinauf auf die Küste zu gelangen, es war so zugewuchert, teils so hohe Pflanzen wie ich gross/ klein:) bin, wie im Dschungel, hätte ich eine Machete dabei gehabt, hätte Sie ihren Einsatz gehabt:) zuerst zweifelte ich an der richtigen Strecke aber es stellte sich heraus das dies schon der Weg zur Küste ist. 

Als ich diesen Dschungel durchschritten habe, ging es nochmal ein schönes Stück weiter, bis ich zu einem Punkt kam, an dem dieser Teil der Strecke endete, da ein Naturschutzgebiet anfing und der Weg eine grössere Schlaufe um das Gebiet macht, für mich war es stimmig den Rückweg anzugehen, die acht bis neun Kilometer reichten mir, zudem ich keine Tageswanderung vor hatte, insgesamt wurden dann doch zweieinhalb bis fast drei Stunden daraus.

Also wieder den gleichen Weg zurück, mit einer entgegengesetzten Perspektive, wieder den Dschungel durchqueren:) und tatsächlich türmten sich schon die ersten dunklen Wolken am Himmel, ich legte einen „Zahn“ zu, den an einer so ausgesetzten Lage wollte ich nicht in eine Sturm kommen.

Ich liess die schlecht Wetterfront hinter mir, und kam trocken, müde und zufrieden beim Parkplatz an.

Für die heutige Nacht habe ich mir zwei bis drei Campingplätze raus gesucht, ich hatte so Lust zu campen und in meinem Auto zu schlafen, also fuhr ich eine Ortschaft weiter, nach Tramore, da bin ich locker mal eine halbe Stunde unterwegs, natürlich immer Richtung Süden.

Der erste angepeilte Campingplatz, war wie ein kleines Dorf mit festen Caravanhäuschen, nichts für Durchreisende, der Betreiber des Platzes war so freundlich und hat mir den nächstgelegenen Platz gezeigt, den hatte ich tatsächlich auch auf meiner Liste, nur nicht als erste Wahl..

Gut, Karin, nicht so wählerisch sein, es ist ja nur für eine Nacht, die Rezeption war schon mal von einem freundlichen, älteren Herr, besetzt und Platz schien es auch genügend zu haben, ich bezahlte 24Euros und konnte meine Stellplatz selbst auswählen, das kam mir schon komisch vor.

Tatsächlich war das auch ein so typischer Caravanhaus-Park wie ich es noch oft in Irland zu sehen bekam, ich fuhr einige male rundherum, und stellte mich zwischen unbewohnten Häuschen, naja gemütlich ist was anderes aber was solls, ich hatte Hunger und wollte mir eine Mahlzeit zubereiten bevor es anfing zu regnen, guter Plan, denn dies traf später auch ein, zum Glück erst als ich satt war, alles verstaut hatte und im Auto sass.

Beim Abwasch des Geschirres in der Campingküche, hatte ich eine lustige und nette Begegnung mit einer „Irin“ die auch gerade den Abwasch machte.

Sie fing gleich ein Gespräch mit mir an, ich habe Sie zwar darauf aufmerksam gemacht das ich der englischen Sprache nicht so mächtig bin, doch Sie war einfach froh sich mit jemanden unterhalten zu können, so erzählte sie mir gefühlt die halbe Lebensgeschichte und das Sie mit Ihrem 

Mann hier auf dem Camping Urlaub macht, ich nehme mal an, das der Mann eher der „Schweigsame“ ist:)

Ich habe erstaunlicher Weise viel verstanden, reden musste ich eh fast nichts, das ich von der Schweiz komme und alleine mit meinem Jeep unterwegs war, kriegte ich noch hin, Sie fand das auf jeden Fall echt stark.

Eine amüsante und herzliche Begegnung.

Ich habe Sie dann am nächsten Tag wieder getroffen im Waschhaus, natürlich..!

Was mich folgende Nacht auf diesem Camping erwartet oder besser gesagt am frühen Morgen erzähle ich dir beim nächste Blog, der wird ziemlich turbulent, und die Ereignisse in der nächsten Unterkunft, ein Desaster!

Bis dahin wünsche ich dir weiterhin eine wundervolle Sommerzeit💛

Allerliebste Grüsse aus Irland

Karin

ICH BIN

Mein Name ist Karin. Aufgewachsen in der Schweiz mit italienisch-spanischen Wurzeln. Abenteuer und Freiheit begleiten mich seit meiner Kindheit.

Ich liebe es Neues zu entdecken, Zeit in der Natur zu verbringen, die Ruhe zu geniessen und die Schönheit mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Meine Seelenhaar® Reise ist mein Leben. Dazu gehört auch die kreative Tätigkeit im Seelenhaar®.

Meine Passion ist es, Menschen und ihre Haare in ihrer natürlichen Schönheit zu unterstützen und den Raum für eine wertvolle Zeit zum Geniessen zu schaffen.

Karin

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